Home
Journalismus
Medienberatung
Vita
Referenzen
Ausgewählte Texte
Publikationen
Kontakt / Impressum



Zeitreise unter Glas

Die letzten erhaltenen Pariser Passagen aus dem 19. Jahrhundert strahlen einen morbiden Charme aus. Sie sind stumme Zeugen einer längst verflossenen Zeit, als es noch keine Kaufhäuser gab - und das Flanieren unter den Glasdächern als Inbegriff des modernen Großstadtlebens galt. Manche von ihnen wirken heute fast verlassen, andere wurden liebevoll restauriert. Doch sie alle sind versteckte Kleinode in der Großstadt, selbst viele Pariser kennen einige der Passagen nicht.

>> Weiterlesen im Reiseteil der WELT



Das verarmte Paradies

Farbe und Putz bröckeln von stuckverzierten Wänden der alten Innenstadtvilla. Nur eine Neonröhre spendet fades Licht, wo einst Kronleuchter den Raum erhellten. Parolen an den Wänden künden vom Sieg der sozialistischen Revolution. Am Treppenaufgang steht eine steinerne, zierliche Frauenfigur mit abgeschlagenem Kopf. Doch was wie eine Filmkulisse wirkt, ist in Havanna lediglich der Aufgang zu einem gemütlichen Restaurant mit guter Küche.

>> Weiterlesen in den Salzburger Nachrichten







Wo die Zukunft mit einem Abriss begann


Kein anderer Stadtteil Bremens hat sich in den vergangenen Jahren so verändert wie Osterholz-Tenever. Jahrelang als Hochhaus-Ghetto verschrien, gilt das Quartier heute als Musterbeispiel dafür, was aus einer heruntergekommenen Großwohnsiedlung werden kann. Die Zukunft Tenevers begann mit einem Abriss. Verwahrloste Schrottimmobilien mit insgesamt 930 Wohnungen fielen den Baggern und eisernen Birnen zum Opfer.

>> Weiterlesen im Bremer Pressedienst



Vom Glück, das in den kleinen Dingen liegt


Früher war es eine Bildungsstätte, heute ist es ein Lebensort für Menschen mit geistigen Behinderungen. Doch wer das Niels-Stensen-Haus in Lilienthal-Worphausen bei Bremen besucht, lernt auch ohne Seminare noch immer viel. Zum Beispiel, dass Papierschöpfen ein Stück Emanzipation bedeutet, Meerschweinchen wichtige Weggefährten sein können - und dass sich das Glück manchmal in Großbuchstaben zeigt.

>> Reportage aus dem Kurier am Sonntag im PDF-Format aufrufen



Man sieht nur mit den Händen gut

Sie sehen ihre Umwelt verschwommen oder ertasten sie mit den Händen. Sie können nicht Fahrrad fahren – aber mit den Fingern lesen. Sie albern genauso gern herum wie andere Kinder. Sie gehen gern ins Kino, auch wenn sie den Film nur hören können. Und manchmal findet das Kino auch in ihrem Kopf statt. Sie sind stark und hilfsbedürftig – und beides oft ein wenig mehr als der Durchschnitt. Ein Vormittag im Förderzentrum für Blinde und Sehbehinderte in Bremen.

>> Reportage aus dem Kurier am Sonntag im PDF-Format aufrufen




 



Süßer Traditionstrunk für Kapitäne


Einst diente es Seeleuten als Schutz vor Krankheiten, heute ist es eines der seltensten Biere der Welt – und eines der ungewöhnlichsten: Dickflüssig wie Sirup, süß wie ein Konzentrat aus Malzbonbons und gänzlich ohne Alkohol. Nur fünf Kisten Bremer Seefahrtmalz werden jedes Jahr hergestellt. Kaufen kann man das Getränk nicht, es wird nur einmal im Jahr auf der Bremer Schaffermahlzeit in schweren Silberhumpen ausgeschenkt.

>> Weiterlesen im Bremer Pressedienst



Eine haltbare Verbindung

Seile und Taue aus Bremen sichern Stuntmänner und Baumpfleger, hindern Kreuzfahrtschiffe am Forttreiben und befestigen sogar Bohrinseln am Meeresgrund. Die 1824 gegründete Geo. Gleistein & Sohn GmbH ist das älteste industrielle Familienunternehmen Bremens. Früher wurden hier Naturmaterialien wie Sisal oder Kokos verarbeitet, heute Chemiefasern. Manche Seile sind so dick wie ein Baumstamm, doch bereits dünne Exemplare können tonnenschwere Lasten tragen.

>> Weiterlesen im Bremer Pressedienst



Die Feinschmecker auf vier Pfoten


Sie heißen Söckchen, Mufti, Snowball, Herr Bert oder Black Berry – und sie sind die wohl einflussreichsten Hunde und Katzen Europas. Denn was ihnen schmeckt, landet in den Supermarktregalen des gesamten Kontinents. In Verden testet die Firma Mars, Weltmarktführerin in Sachen Hunde- und Katzennahrung, wie gut ihre Produkte bei den Haustieren ankommen. Die 28.000-Einwohner-Stadt ist seit 50 Jahren ein wichtiger Standort der Tiernahrungsindustrie.

>> Weiterlesen auf WESER-KURIER Online



Bärenstarke Geschäftsidee aus Delmenhorst

Zum kommt Bären-Kneten Brigitte Döhren heute kaum noch. Aber wenn sie doch mal wieder eine neue Fimo-Figur braucht, entsteht die unter ihren geschickten Fingern noch immer schnell. In drei Minuten hat sie aus der Knetmasse Fimo einen kecken Bären geformt. Tausende solcher teddyähnlichen Bären hat sie früher geknetet. Mittlerweile ist sie Lizenzgeberin für die Firma "tatzino" mit ihren mehr als zwei Dutzend Mitarbeitern. Eine skurrile Erfolgsgeschichte.

>> Weiterlesen auf WESER-KURIER Online







Der Unbekannte hinter den Stadtmusikanten


Es ist wohl eins der meistfotografierten Kunstwerke Deutschlands. Tagsüber vergeht kaum eine Minute, ohne dass ein Bremen-Tourist auf den Auslöser drückt, um Esel, Hund, Katze und Hahn abzulichten. Doch den Künstler, der die berühmte Bronzeplastik der Bremer Stadtmusikanten am Rathaus geschaffen hat, kennen nur die wenigsten. Dabei zählt Gerhard Marcks zu den bedeutendsten Bildhauern des 20. Jahrhunderts. Eine Spurensuche.

>> Weiterlesen im Bremer Pressedienst



Das Gesicht des Klimahauses


Hunderttausende sind schon mit ihm auf Weltreise gegangen. In Filmsequenzen, Audiobeiträgen und Tagebuchnotizen nimmt Axel Werner die Besucher des Klimahauses Bremerhaven 8° Ost mit auf eine Expedition entlang des achten Längengrades. Er hat Sardinien, Niger, Kamerun, die Antarktis, Samoa und Alaska besucht, doch die ungewöhnlichsten Eindrücke gewann er auf der letzten Station seiner Reise - auf der Hallig Langeness.

>> Weiterlesen im Bremer Pressedienst


Von Träumen auf Eis und Träumen, die auf Eis liegen

Die Schwäne tragen Trainingskleidung. Mit ihren silbrig glänzenden Kufen gleiten sie über die spiegelglatte Fläche. Im „Koldinsky-Palast“, einer großen Eis-Arena mitten in Moskau wird für die Show „Schwanensee auf dem Eis“ geprobt. Von Romantik und Verzauberung ist erstmal nichts zu spüren. Die langen Flure, die zur Halle führen, durchzieht der strenge Geruch des frisch verlegten Kunststoffbodens, und in der Halle sind die Läufer umgeben von der Bannerwerbung westlicher Firmen.

>> Reportage aus dem Kurier am Sonntag im PDF-Format aufrufen


Auf der Suche nach dem Gesamtpaket

Sie bringen eine Glamour-Welt voller Hits auf die Bühne. Die Arbeit, die dahinter steckt, lassen Musicals den Zuschauer meist nur erahnen. Wer eine erfolgreiche Show auf die Bühne bringen will, braucht einen enorm langen Atem. Schon das Auswahlverfahren steckt voller Herausforderungen. Denn die gesuchten Darsteller sollen nicht nur gut singen, sondern auch genauso gut aussehen, schauspielern und tanzen. Ein Besuch bei den Auditions für das Musical „Miami Nights“.

>> Reportage aus dem Kurier am Sonntag im PDF-Format aufrufen


Viel Arbeit und ein bisschen Promi-Poesie

Egal, ob Rolling Stones oder Kastelruther Spatzen, Franz Josef Strauß oder Christina Aguilera, Die Toten Hosen oder Peter Alexander: Sie alle finden sich in den Gästebüchern, die die Stadthalle Bremen seit ihrer Einweihung vor über 40 Jahren führt. Für den Betrachter wird das Blättern schnell zu einer unterhaltsamen Zeitreise, doch wer das Gästebuch führt, braucht eine Menge Ausdauer, Verhandlungsgeschick und eine gehörige Portion Jagdinstinkt, um die begehrten Unterschriften zu erhalten.

>> Reportage aus dem Kurier am Sonntag im PDF-Format aufrufen


Reinhard Mey: „Ich habe mich nie für den Erfolg verstellt“


Reinhard Mey ist ein Phänomen: Vor mehr als 40 Jahren nahm er seine erste Platte auf und hält sich seither erfolgreich im Musikgeschäft. Ein aufmerksamer, liebevoller aber auch kritischer Beobachter seiner Umwelt ist er geblieben. Im Interview mit Thomas Joppig erzählt er, wie er die letzten Minuten vor einem Auftritt empfindet, was er an der deutschen Sprache so liebt, weshalb er seinen eigenen Erfolg lieber nicht erklärt - und warum er noch lange nicht ans Aufhören denkt.

>> Weiterlesen in der Frankenpost